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Henti
Önderhaan
Viele der Leute unserer Gemeinde in Scharhad kommen aus der Provinz Henti und haben noch viele Verwandte dort. Deshalb schlug ihr Herz besonders für diese Region. So führten sie evangelistische Einsätze in Henti durch. Die Saat, die über viele Jahre gesät worden ist, ist nun aufgegangen. 2004 wurde die Gemeinde in Önderhaan, der Provinzhauptstadt von Henti, gegründet. Ihre Vision ist, ein Zentrum für Evangelisation und Jüngerschaftstraining für die gesamte Region zu werden. Aus vielen Dörfern kommen immer wieder Anfragen an uns wie folgt: "Bitte kommt und erzählt uns von Jesus!". Die Landbevölkerung ist sehr offen und begierig, Jesus anzunehmen. Besonders die jungen Leute brennen für Jesus und gehen auf die Dörfer, um das Evangelium zu predigen. Die dort gläubig gewordenen haben bis jetzt keine Leiter vor Ort. Wir trainieren unsere jungen Leute, damit sie in der Zukunft diese Verantwortung übernehmen können.


Anbetung aus vollem Herzen

Gemeinsames Leben

Henti: Versöhnung nach 40 Jahren
Als Kinder voneinander getrennt und jeweils eifersüchtig auf das Leben der anderen, gingen sich zwei Schwestern 40 Jahre lang aus dem Weg. Doch als sie sich zu Jesus bekehrten, fand eine wunderbare Versöhnung statt.
Über 40 Jahre hatten sie nur miteinander gesprochen, wenn es sich gar nicht vermeiden ließ, gingen auf der Straße aneinander vorbei, ohne sich zu grüßen. Die ältere Schwester war als Kind zu Verwandten gegeben worden, fühlte sich abgelehnt und beneidete die jüngere, die bei den Eltern aufwuchs.

Die jüngere Schwester wiederum beneidete die ältere, der es finanziell besser ging. Vor etwa zwei Jahren bekehrten sich beide Schwestern  zu Jesus. Auf beiden Seiten begannen die Töchter für die Beziehung ihrer Mütter zu beten und erlebten, wie diese sich von Herzen versöhnten. Von da an  besuchten sie sich gegenseitig,  übernachteten beieinander, man konnte sie sehen und erleben, wie sie sich in den Armen lagen und  glücklich von ihrer wiederhergestellten Beziehung erzählten. Vor einigen Wochen kam es dann wieder zu Missverständnissen. Schließlich suchten beide an demselben Tag bei unseren Mitarbeitern Rat, vergaben sich daraufhin  erneut und freuen sich wieder über ihre herzliche Beziehung.
Borko und ihr Vater
Wenn man Borko sehen würde, würde man nie darauf kommen, dass sie schon 22 ist. Sie kleidet sich und sieht aus wie ein 16 jähriges Mädchen. Ihre Mutter starb, als sie noch ein Baby war. Ihr Vater hat nie mehr geheiratet. Sie wuchs mit ihrem Bruder bei ihrem Vater auf.
Ihr Vater wurde schwer alkoholabhängig und sehr gewalttätig.
Als wir von den Zuständen in ihrem kleinen Häuschen hörten, fragten wir Borko, ob sie eine Zeit lang bei uns wohnen wollte. Ich musste sehr früh morgens hingehen, um den Vater nüchtern anzutreffen. Er gab seine Zustimmung und Borko zog zu uns. Zu unser aller Verwunderung trank ihr Vater danach einige Tage nichts. Das gab es seit Jahren nicht mehr! Wir besuchten ihn und erzählten ihm von Jesus. Eine Woche später kam er in den Gottesdienst und kurz darauf entschied er sich, Christ zu werden.

Gebet für Heilung

Mittlerweile wohnt Borko wieder Zuhause, auch um ihrem Vater in praktischen Dingen zu helfen, da er leicht behindert ist. Zwischendurch ist sie bei uns aber geht immer wieder gerne nach Hause. Die Atmosphäre hat sich total verändert: Ihr Vater hat den letzten Monat fast nichts getrunken, er ist fröhlich und friedlich, liebt es, zum Gottesdienst zu kommen, bringt sogar noch Leute mit. Als Borko letztens krank war, sagte er: „ Soll ich versuchen, für dich zu beten?“ und er betete!
Beide, Borko und ihr Vater brauchen noch viel Heilung aber Gott ist dabei, in ihrem Leben zu Wirken!
Wachstum
Eifriges Hämmern und Sägen ist zu hören auf dem neu erworbenen Gemeindegrundstück in Henti. Durch Spenden aus Holland wurde es möglich, ein Stück Land im Zentrum der Provinzhauptstadt zu erwerben. Hier soll ein Trainingszentrum entstehen, in dem Platz ist für gemeinsames Leben und wo Christen ganz praktisch zugerüstet werden zu Jüngern Jesu und zu Arbeitern in Seiner Ernte. Auch den Armen wollen wir dienen, indem wir z. B. Familien unterstützen oder Kinder aus armen Familien speisen.
Ganz dem dortigen Baustil entsprechend werden nun Blockhütten aufgebaut. Dies ist eine einfache und relativ günstige Art, bei der unsere Mongolen auch selbst mit anpacken können. Wir sind begeistert, dass Gott uns eine Möglichkeit gibt, in Zukunft noch mehr Menschen zu trainieren und ihnen zu dienen.

Sahnetorte gegen Armut

Mit Kreativität und Fleiß wurden durch die Gemeinde Arbeitsplätze geschaffen und somit die Möglichkeit, sich und seine Familie zu ernähren.

Im Herbst 2007 eröffneten wir eine Bäckerei. Dort sind mittlerweile acht Leute angestellt, die hauptsächlich Torten und Kuchen herstellen. Das läuft sehr gut, zweimal mussten sie schon Nachtschichten einlegen, um der hohen Nachfrage nachzukommen. Unsere Torten sind sehr beliebt!

Wir arbeiten daran, die Arbeitszeiten so einzuteilen, dass den Leuten noch Zeit bleibt, sich für Gottes Reich zu engagieren.

Vor kurzem schloss unsere Bäckerei einen Vertrag mit einer Schule ab, die sie von nun an täglich beliefern. Die verantwortliche Person ist auch Christ und hat noch etliche Kollegen, die auch an einer Zusammenarbeit interessiert sind.


Kinderprogramm auf der Straße


Das Evangelium wird in den Dörfern gepredigt.

Die Hungrigen bekommen zu essen.
Einsätze & Freiwilligen Dienste in der Mongolei

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