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Dolaanhaan
Neuanfang mit über 60
Sie hingen beide am Alkohol, bis die Heilung ihres Knieleidens die Wende brachte. Nun folgen sie beide Jesus nach – und feierten Mongolisches Neujahr zum ersten Mal ganz ohne Alkohol!
Tumentschargal (60 Jahre) hatte sich klar für Jesus entschieden. Doch sie konnte sich nicht vom Alkohol trennen. Eines Tages entschied sie sich, darüber vor einigen Geschwistern Buße zu tun. Wir beteten für sie, auch bezüglich ihres Knieleidens  – und die Schmerzen verschwanden!  Als ihr Mann das sah, ließ er sie wieder zu Gemeindetreffen gehen und versöhnte sich mit uns.

Wie Gott unsere verwundeten Herzen heilt.

Im Hauskreis tat er unter Träne Buße. Er hatte es seiner Frau schwer gemacht und auf Freunde gehört, die ihm einredeten, mit Jesus zu leben bringe nichts. Er war in Alkohol und Ausschweifung gefallen. Nun entschied er sich, zusammen mit seiner Frau, Jesus nachzufolgen.
Die Umkehr zeigte Früchte: Zum ersten Mal feierten sie mongolisches Neujahr ohne Alkohol und waren ihren Kindern ein lebendiges Zeugnis. Neulich sagte Hurlee, ihm sei klar geworden, dass er  gezielt  Männern  das Evangelium sagen und sie zu Jüngern machen wolle. Und prompt lud er einige Nachbarn zu sich ein und zeigte ihnen den Film „Die Leiden Christi“.

Dolaanhaan ist ein kleines, unscheinbares Dorf im Bundesland Selenge, ca. 250 Kilometer nördlich von Ulaanbaatar. Der Kontakt dorthin war über ein Ehepaar aus unserem Zentrum entstanden, das sich in der Hauptstadt bekehrt hatte und daraufhin auch in seinem Heimatdorf den Leuten begeistert von Jesus erzählte. Seitdem hat sich die Gute Nachricht dort immer weiter ausgebreitet. Anfang 2007 haben wir unsere Missionarin Ruthild Beck aus Deutschland und Bolerma, eine mongolische Mitarbeiterin, dorthin ausgesandt, um die Gläubigen zu sammeln und in Jüngerschaft zu führen. Eine Gemeinde ist geboren. Sie sammeln sich zum Gottesdienst und in 4 Hausgruppen, darüber hinaus kommen viele Kinder zum Kindergottesdienst.

Ruthild Beck und Bolerma

Die Kinder lieben Geschichten von Jesus.
In diesem Dorf (ca. 130 Häuser) kennt jeder jeden. Zu jeder denkbaren Zeit kommen Leute vorbei und alle Neuigkeiten sind in Kürze überall bekannt. So spricht es sich schnell herum, was bei den "Jesus - Leuten" so los ist: Dass die querschnittsgelähmte Janschma geheilt wurde, bereits aufstehen kann und soeben ihre ersten Schritte machte; oder dass Baisach mit seinem ehemalig verwegenen Lebensstil aufgeräumt hat und jetzt klar für Jesus steht.
Es gibt aber auch Zeiten, in denen Ausharren gefragt ist, wenn Alkoholabhängige nicht gleich frei werden oder alte Gewohnheiten von Klatsch und Streit wieder hochkommen.
Aber Gottes Liebe arbeitet an den Herzen und das ganze Dorf wird Zeuge von veränderten, befreiten und geheilten Menschen, die nicht schweigen können von dem Gott, der Wunder tut!

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