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Familie UND Mission?
Mission ist nicht nur was für Ledige oder kinderlose Ehepaare, wie folgender Bericht bezeugt: Unsere schweizer Familie Wüthrich lebt seit über zehn Jahren in der Mongolei. Ihre jüngste Tochter (9) ist in der Mongolei geboren, die Grössere (13) kennt die Schweiz nur als Urlaubsland. Beide Töchter sprechen fliessend Mongolisch und fühlen sich unter Mongolen pudelwohl. Vor kurzem hat sich die Familie mit acht Mongolen auf den Weg gemacht, um fünf Ortschaften, fern ab von Ulaanbaatar, mit dem Evangelium zu erreichen. Sie waren gemeinsam fast drei Wochen unterwegs und legten von einem Ort zum anderen insgesamt 1800 km zurück. Die Kinder waren während dieser Zeit aktiv am Geschehen beteiligt, als Teil der Anbetungsband oder im Gebetsteam und knüpften Kontakte zu den einheimischen Kindern.
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Michelle Wüthrich

Familie Wüthrich & Einsatzteam
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Alle lebten 18 Tage auf engstem Raum zusammen. Beim Essen gab es keine "extra Wurst", denn die Teamkasse war knapp kalkuliert. Der Einsatz wurde reich belohnt. Die kleinen Dörfer wurden von Anbetung und Gebet erfüllt und das Evangelium wurde durch persönliche Zeugnisse, Predigten und kreative Anspiele verkündigt. Oft versammelten sich bis zu hundert Leute auf den Straßen, Wunder geschahen. Insgesamt konnten in dieser Zeit ca. 40 Menschen zu einer persönlichen Hinwendung zu Jesus geführt werden. Bis heute hören wir von nachhaltigen Veränderungen aus den Dörfern. Wenn wir gehen, bewegt sich Gott!
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Ulaanbaatar
Scharhad
Scharhad ist ein Stadtteil im Nordosten von Ulaanbaatar. Im letzten Jahrzehnt ist dieser Teil durch massive Landflucht enorm gewachsen, ca. 40-50.000 Menschen leben dort. Distrikte entstanden, die fast keine Infrastruktur haben. Es gibt keine Kindergärten oder Schulen, kein fließendes Wasser und kein Abwassersystem. Vielerorts leben die Menschen auf ehemaligen Müllhalden, die mit etwas Erde bedeckt wurden. Es herrschen grosse Arbeitslosigkeit, Kriminalität, und Alkoholmissbrauch. Die meisten Familien sind zerrüttet.
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Das erste Spielzeug seines Lebens. |
Hoffnung für die Hoffnungslosen
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Die Vision:
Das Ziel des Scharhad-Dienstes ist die Veränderung von Einzelnen, die sich unweigerlich auf ihre Familien und die Menschen in ihrem Umfeld auswirken wird. Wir wollen Menschen aus ihren trostlosen Lebensumständen heraushelfen, ihnen neue Lebensperspektiven und biblische Werte vermitteln. Im gemeinsamen Leben, sowie durch die verschiedenen Dienste der Gemeinde, wie z.B. Kinder- und Barmherzigkeitsdienste und Evangelisation geht die Gemeinschaft auf dieses Ziel zu.
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Entstehungsgeschichte:
Seit 1995 fanden immer wieder evangelistische Einsätze statt. Einige Leute bekehrten sich, hatten jedoch große soziale Nöte. Daraufhin wurden einige soziale Projekte für Familien durchgeführt. 2002 zog Familie Wüthrich in diesen sozialen Brennpunkt, um ihr Leben mit den Bewohnern zu teilen. Sie fingen an, regelmäßig Gottesdienste zu halten, sowie eine Armenspeisung und eine Kindertagesstätte aufzubauen. Mittlerweile besuchen sie verstärkt die Bedürftigen direkt dort, wo sie leben und können so den Nöten gezielter begegnen. Der Bau eines Duschhauses im Jahr 2006, stellt eine ernorme Verbesserung des Lebensstandards im Leben von tausenden Menschen dar. Das Duschhaus ist das einzige im Distrikt, für 20.000 Menschen, die ohne fließendes Wasser und Abwasser leben. Es wird von der Bevölkerung sehr gerne genutzt. Diese Gemeinde nimmt ihre sozialmissionarische Berufung mit großer Hingabe wahr und ist ein weithin sichtbares Zeugnis der Liebe und Kraft Gottes.
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unbeschwertes Spielen im Kindergarten

Eröffnung des Duschhauses, 2006 (Kapazität von 150 Besuchern/Tag)
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Bei der Armenspeisung.
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Im Duschhaus
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Fest der Liebe Gottes, wo die Armen sich satt essen und noch etwas mit nach Hause nehmen konnten. |

Schreiben lernen |

Familie Wüthrich, Gründer des Dienstes |

Eine warme Mahlzeit tut gut.
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Das Gemeindegebäude mitten im Slum |

Erfahrungen werden weitergegeben. |