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Müllberg
Entstehungsgeschichte
2002 besuchten wir erstmals den Müllberg. Dabei stellten wir fest, dass ca. 50-100 Leute buchstäblich auf dem Müllberg wohnten, in erbärmlichen Hütten aus purem Müll. Wir brachten ihnen das Evangelium, einige bekehrten sich. Von da an besuchten wir sie regelmäßig und hielten Hausgruppen in den Hütten. Bis zu 15 Leute saßen oder standen dicht gedrängt, um von Jesus zu hören. Heilungszeugnisse machten die Runde, zogen noch mehr Leute an. 2003 begannen wir, direkt auf dem Müll Jesus anzubeten, um uns herum Müllwagen und bis zu 200 Leute, die mit allen Mitteln versuchten, aus dem stinkenden, dreckigen Abfall die besten noch brauchbaren Dinge zu ergattern, um ihr Überleben zu sichern.
Unser Dienst setzt sich zusammen aus wöchentlichen Einsätzen, Gottesdiensten, persönlichen Gesprächen und Gebet direkt auf dem Müllberg. Es kommen um die 20-30 Leute regelmäßig. Die Müllhütten wurden bis auf wenige abgerissen. Die Leute wohnen nun in der Nähe. Wir besuchen die Familien zu Hause und helfen ihnen gelegentlich mit Kohle, Duschen und Kleidern, Arztbesuchen oder ermöglichen Kleinprojekte wie Verkauf von Essen und Getränken... Einige lassen sich weiterführen in Jüngerschaft, kommen in den Gottesdienst in der Stadt, erreichen durch ihr persönliches Zeugnis noch mehr Menschen.
Markant: Die Leute glauben einfach wie Kinder und erleben Gottes Kraft!
Zend, eine junge Frau, die mit ihrer Familie auf dem Müllberg lebt, berichtete folgendes: "Mein vierjähriger Sohn hatte einen angeborenen Herzfehler. Er wurde oft ohnmächtig und lief blau an. Die Ärzte konnten ihm nicht helfen. Aber Jesus konnte es! Heute geht es ihm gut! "

Ein "Haus" aus purem Müll.


Gefährlicher "Arbeitsplatz".


Heiligabend auf dem Müllberg,
bei -30°C
Einsätze & Freiwilligen Dienste in der Mongolei

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