Möchtest Du etwas wagen für Gott? Sehnst Du Dich danach, mehr von seinem Handeln und seinen Wundern zu sehen? Bist Du bereit, Dich auf eine fremde Kultur einzulassen, den gewohnten Komfort aufzugeben und Zeit, Geld und Kraft zu investieren?
Dann komme mit uns auf einen Einsatz in die Mongolei!
Einsatz Gobi 2009 Mit sechs Schülern aus 4 verschiedenen Nationen von der Morningstar University aus Amerika, zwei Mongolen aus der Hauptstadt und ich als deutsche Missionarin verbrachten wir 10 Tage in der Wüste Gobi. Für die Schüler war es eine Grenzerfahrung, die ihren Horizont sehr erweitert hat. Die Gemeinde vor Ort wurde ermutigt und gestärkt. Gott hat uns in aller Unterschiedlichkeit gebraucht und uns gelehrt, wie wir uns ergänzen und so sein Reich bauen können.
Hier einige Berichte:
Tauber geheilt
Auf unserem Einsatz in der Wüste Gobi trafen wir eine Gruppe Senioren, die sich im Schatten unterhielten. Als wir sie ansprachen, fingen etliche gleich an, sich über uns lustig zu machen. Ein Mann hatte ein Hörgerät. Wir mussten ihn anschreien, und trotz des Gerätes verstand er fast alles falsch. Alle anderen waren inzwischen gegangen, da wir versuchten, laut schreiend mit ihm zu kommunizieren. Wir erzählten von Jesus, dem alles möglich ist, der Blinde und Taube heilt… dann bat er um Gebet für seine Ohren. Nach dem Gebet nahm er das Hörgerät heraus und konnte uns perfekt verstehen! Nun war unser neuer Freund nur allzu bereit, Jesus, der seine Ohren geheilt hatte, in sein Leben einzuladen.
Fitness und Teepause
Wir besuchten die Chefin des örtlichen Altersheimes, die Christin ist. Sie gab uns die Erlaubnis, nachmittags zu kommen und das Evangelium zu verkündigen. Sie war sehr dankbar, weil sie selber im Dienst nicht über Jesus reden darf. So trafen wir auf ca. 20 Senioren, die gerade im Fitnessraum versammelt waren. Die Gruppenleiterin gab uns sofort Raum, da wir von der Chefin gesandt waren. Den alten Leuten gefiel das teilweise gar nicht, manche taten ihrem Unmut lautstark kund, andere drehten uns demonstrativ den Rücken zu. Doch in manchen Augen konnte man eine Sehnsucht sehen… wir erzählten Zeugnisse und predigten das Evangelium. Als wir einen öffentlichen Bekehrungsaufruf machten, fingen alle gleichzeitig an, über das Gehörte zu diskutieren. Dann wurde zur Teepause gerufen. Beim hinausgehen fingen wir die offenen Leute ab, beteten für sie und zwei Frauen gaben ihr Leben Jesus auf dem Flur zwischen Fitness und Teepause.
Was mein Jesus alles kann!
Tolga (anfangs 20, dient in der Anbetungsband): „ Wir sind zusammen mit Amraa (Gemeindeleiter Tolgoit) evangelisieren gegangen. Für mich war das immer ein Druck, Leute ansprechen zu müssen. Amraa erklärte uns jedoch, wie wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen sollen zu den Leuten, die Gott für uns vorbereitet hat. Dann trafen wir einen jungen Mann, dem sein Motorrad ausgegangen war. Zusammen versuchten wir, es in Gang zu bringen. Ich bat Jesus heimlich um Hilfe. Wir versuchten dreimal vergeblich es anzuschieben. Dann nahm Amraa die Sache in die Hand. Er legte die Hand auf das Motorrad und betete laut: Im Namen Jesus spring jetzt an. Das Motorrad startete ohne Problem! Dann wollten wir Eis kaufen weil es so heiß war. Im Laden gab es leider keines aber Amraa sprach sofort die Verkäuferin an und erzählte ihr das Evangelium. Sie war sehr berührt und dankbar und schenkte uns allen ein kaltes Getränk! Ich war einfach nur begeistert von meinem Jesus - es macht Spaß, für ihn loszugehen! Er ist einfach toll!“
Missionsluft „geschnuppert" Von September bis November hatten wir ein Team von 10 Leuten von der „Schule für Evangelisation und Sendung" in Lüdenscheid zum Einsatz bei uns. Während dieser Zeit hatten sie reichlich Gelegenheit, einen tiefen Einblick in das Missionsleben zu bekommen. Sie unterstützten uns tatkräftig während der Stream-Konferenz. Danach waren sie herausgefordert, die Pioniersituation einer Landgemeinde, 800 km von UB entfernt, zu meistern. Sie dienten den Mongolen mit allem, was sie hatten. Keiner der Beteiligten wird diesen Einsatz wohl so schnell vergessen.
Die Aufgaben, die sie zu bewältigen hatten, reichten von Evangelisieren, Predigen und Englischunterricht bis hin zu Wasser holen, Feuerholz spalten und Yak schlachten. Hinzu kam, dass sie auf allen Komfort wie Dusche oder Privatsphäre verzichten mussten. Sie lebten und dienten buchstäblich „Seite an Seite" (16 Leute im Häuschen des Pastors) und wurden zu einem lebendigen Zeugnis für die Einheimischen. Sprachliche Hindernisse wurden überwunden, indem sie sich mit Händen und Füßen verständigten und das Herz sprechen ließen. So haben sich viele für Jesus entschieden. Neben Einzelpersonen kamen ganze Familien zum Glauben und sogar eine Englischklasse.
Sören: „Ich habe gelernt, das Evangelium zu erzählen, was ich so vorher nicht konnte."
Dia: „Ich bin im Glauben gewachsen."
Aaron: „Ich habe gelernt, zu predigen, außerdem habe ich ein Herz für Mission bekommen."
Sören
Hier ein paar Zeugnisse von Einsatzteilnehmern, deren Leben nun nicht mehr dieselben sind: "Ich verlor bei der Ankunft am Flughafen meinen Schlafsack, konnte mir aber gleich einen ausleihen. Dieser hatte viele Mongolei typische Gerüche aufgenommen, was für mich sehr ungewohnt war. Ich konnte nicht schlafen und fühlte mich am falschen Platz, lag weinend im Schlafsack. Da spürte ich, wie Jesus kam und zu mir sagte: 'Ich habe die Herrlichkeit meines Vaters verlassen und wurde in einem Stall geboren. Willst Du mir nachfolgen?' Ich sagte von Herzen "Ja!" dazu!"
Mareike aus Deutschland
Kindereinsatz auf dem Müllberg
Praktischer Dienst am Nächsten.
"Der Einsatz war für mich wie der Punkt auf dem 'i' meines Lebens. Ich danke Gott dafür!"
Wilfried aus Deutschland
"Wir besuchten eine todkranke Frau. Ihr Fleisch verfaulte am lebendigen Leib. Wir waren geschockt und wussten gar nicht, was wir sagen sollten. Doch wir fassten Mut und predigten Gottes Wort entgegen aller äußeren Umstände. Die Frau war total ermutigt und dankbar. Sie hat durch uns neue Hoffnung bekommen und sagte, wir seien Engel, die Gott zu ihr geschickt habe, die gute Botschaft zu bringen!"
Ilona aus Deutschland
"Ich hatte von Anfang an eine total gesegnete Zeit! Wir predigten, lehrten, tauften und gaben immer wieder Zeugnis. Die Mongolen waren so hungrig, sogen jedes Wort von unseren Lippen auf. Durch das Zeugnisgeben wurde meine Vergangenheit wieder lebendig. Ich konnte selbst ganz neu erkennen, aus welchem Elend Gott mich herausgeholt hat. Die Teamzusammensetzung war auch von Gott geplant. Wir wuchsen zusammen, ergänzten uns und setzten uns auseinander. Es kamen auch schwierige Dinge an die Oberfläche. Manches brachte mich komplett aus der Fassung, wurde aber letztlich von Gott geheilt. Ich erinnere mich daran, wutentbrannt über die Steppe gelaufen zu sein, bis ich realisierte, was in mir abläuft. Wir besprachen alles laut im Team, brachten es zusammen vor Gott und ich empfing Heilung!
Es war nicht zuviel versprochen: "Ein Einsatz, der Ihr Leben verändert!" Petra aus Deutschland
Johannes beim Ersatzdienst,
"Der Andere Dienst"
Kühne Predigt mit Folgen.
"Dieser Einsatz brachte mich näher an Gottes Herz. Ich durfte hier so viel erleben, seien es Bekehrungen, Heilungen und sogar Taufen. Oder wie Jesus so vielen Menschen durch unsere Gebete begegnet ist. Mein Glaube und mein Vertrauen wurden hier sehr gestärkt.
Jesus hat mir persönlich gezeigt, wie schön es ist, anderen zu dienen, zu ermutigen, empfangenen Segen weiterzugeben. Das ist viel besser als immer nur selber zu empfangen!
Das möchte ich auch mit in die Schweiz nehmen."
Katja aus der Schweiz
"Dieser Einsatz hat mich unwiderbringlich verändert! Ich wurde richtig kühn. Wir trafen einen Mann, der folgendes erzählte: "Ich bin jetzt 78 Jahre alt und seit meiner Kindheit folge ich Buddha nach. Die Hälfte meines Einkommens habe ich den Lamas gegeben. Aber ich habe keinerlei Segen erlebt." Jetzt gab er sein Leben Jesus! Fast alle von unserem Team mussten weinen, als er das erste Mal zu Jesus betete. Danach hob er seine Hände und pries Gott. Nur für diesen Mann hat sich die Reise schon gelohnt!
Was ich dort in einer neuen Tiefe verstanden habe: Wir haben den Mongolen keine Religion gebracht sondern LEBEN von ihrem Schöpfer, den sie nicht kannten. Wir haben gesehen, wie sich Menschen innerhalb von wenigen Tagen verändert haben, weil sie mit Gott in Berührung kamen. Wir haben LEBEN zu geben, was sonst keiner geben kann." Christoph aus Deutschland