Schulung von vollzeitlichen Reich-Gottes-Mitarbeitern Immer mehr Mongolen finden zum lebendigen Glauben an Jesus. Wir spüren die Dringlichkeit und den Ruf, mongolische Leiter und Mitarbeiter zu schulen, die wiederum die vielen jungen Christen sammeln und in einem Leben der radikalen Nachfolge Jesu anleiten können.
Sommerbibelschule 2009
Fundament gelegt
Zu unserer zweiwöchigen Sommerbibelschule fanden sich 8 Leute zwischen 20 und 71 Jahren auf dem Gebetsturm ein. Alle verband ein Hunger nach Gottes Wort, ein Wunsch nach Veränderung in ihrem Leben und eine Liebe zu Jesus. Unser Hauptthema war die Apostelgeschichte, weitere Themen waren Jüngerschaft, zielorientiertes Leben, die geistliche Welt, Prophetie, Heilung, die christl. Familie. Alle Themen wurden in praktischen Übungen, Bibelstudium oder Gebeten für jeden im eigenen Leben anwendbar. Manche wurden körperlich oder seelisch geheilt, andere erlebten Befreiung, Überführung von Sünde, ordneten ihre Prioritäten neu…
Einige Berichte:
Dschagaa (38): „ Jeden Tag in jedem Unterricht hat Gott zu mir geredet und mir Antworten auf meine Herzensfragen gegeben. Es war ein Vorrecht, dabei zu sein!“
Mega (50) ging nach dem Unterricht nach Hause. Auf dem Weg sagte ihr der Heilige Geist: „Geh zurück und bekenne diese Sünde.“ Sie kommt zurück, bekennt ihre Sünde und wird frei von einem Geist, der sie seit über 40 Jahren gequält hat.
eifriges Studieren
Dschagaa (links) und Baigalmaa
Die Bibel als lebendiges Buch entdeckt!
Wir haben uns mit Berufung, Vision und Schritten zur Umsetzung beschäftigt. Das war für die meisten sehr neu. Wir haben herausgefunden, dass Gott tolle Pläne mit jedem Einzelnen hat. Einige wollen Alkoholikern dienen, andere vernachlässigten Kindern oder Alten, einige wollen Seelsorger werden, Gemeinden gründen, einige sind bereit, ins Ausland zu gehen als Missionare… Wir stellten fest, dass der erste Schritt sehr einfach und für alle ähnlich ist: Jesus näher kommen, ihn und sein Wort besser kennen lernen, seine Liebe empfangen und dann können wir von ihm weitergeben!
Nachdem Doja (eine unserer Gemeindeältesten) über Heilung gesprochen hatte, sollten die Schüler füreinander beten. Fast alle waren krank und beteten gegenseitig für sich. Dschagaa hatte eine eitrige Entzündung im Ohr. Sie bekam den Gedanken, dass Gott sie heilt, während sie für die anderen betet. Nachdem sie für einige gebetet hatte, war ihr Ohr völlig in Ordnung! Bei vielen gingen Schmerzen weg, sofortige Besserung trat ein und alle waren sehr ermutigt, von jetzt an voller Glauben für Kranke zu beten!
Gaja (71, rechts) war ganz bei der Sache.
Rainer brachte allen die Apostelgeschichte nah.
Viele hatten die Bibel mehr aus religiösem Druck heraus gelesen aber wenig verstanden. Jetzt waren sie ganz begeistert, dass da Zusammenhänge bestehen zwischen altem und neuem Testament, dass sie Dinge über die einzelnen Personen herausfinden können, die Geschichte, die dahinter steht verstehen und dazu noch für sich persönlich daraus lernen können. Sie haben ganz neu Spaß am Lesen und Studieren der Bibel bekommen.
Leiterschulung
"Familienabend", d.h. Gemeinschaft, Anbetung und viel Spaß!
Wir sammeln unsere verantwortlichen Mitarbeiter aus allen Gemeindezweigen mehrmals im Jahr zu einer Leiterschulung. Wir vermitteln ihnen praktisch Anwendbares, in Echtheit Gelebtes, was sie in die verschiedenen Dienste einfließen lassen können. Zusätzlich zu ihrer praktischen Lebensschule, die tagtäglich dort stattfindet, wo sie bereits dienen, geben wir ihnen ein festes, biblisches Fundament und lehren sie, in ihrer Verantwortung zu wachsen.
Zeugnisse der Schüler: "Ich bin sehr dankbar für die Schule. Ich habe viel dazugelernt, z.B. wie ein Leiter sein soll, wie man die Finanzen treu führt, wie man in Liebe Menschen aufbaut und begleitet und wie eine christliche Familie zusammenleben soll. Ich will das in meinem Leben und meiner Familie umsetzen, damit wir mit unserem Leben Gott die Ehre geben."
Munchzaja, Gobi
Zazral, Suchbaatar
"Zu Beginn der Schule war ich entmutigt, weil ich meine Vision aus den Augen verloren hatte. Doch gleich vom ersten Unterrichtstag an redete Gott zu mir. Er erinnerte mich an den Missionsbefehl, dass er seine Jünger gesandt hat, bis an die Enden der Erde. Er weckte ganz neu Freude, Glauben und Mut, baute mich auf. Ich weiß nun, dass er mich in der ganzen Mongolei gebrauchen will, nicht nur in der kleinen Region, wo ich im Moment diene. Ich bin auch bereit, in andere Nationen zu gehen. Gott hat mir einen großen Traum gegeben. Ich möchte seinen Willen erfüllen."
"Gott zeigte mir, dass ich als Leiter ein Vorbild sein soll, mir gute Verhaltensweisen aneignen, meine Leute in Demut und mit einem dienenden Herzen leiten soll. Meine Vision, die vorher noch undeutlich war, ist viel klarer geworden. Ich möchte in die Innere Mongolei gehen und später auch in anderen Nationen dienen."